Das Design einer Site bestimmt den ersten Eindruck. Und genau dieser Eindruck ist der wichtigste. Gefallen dem Benutzer Farben oder Layout nicht, so wird er höchstwarscheinlich sofort wieder “umdrehen”. Denn auch das Design ist nicht nur Dekoration, sondern es unterstützt die Kommunikation. Es vermittelt Stimmung, und Sicherheit. Es verdeutlicht welche Priorität sie besitzen. Wenn ein User nur “gefällt mir nicht” sagt, dann fühlt sich dieser auch nicht wohl. Denn dann kommt er mit dem Aufbau der Seite nicht mehr klar, und es gibt fast keine Chance diesen Benutzer noch zu überzeugen. Darum hier ein kleines Tutorial zu Farben. Also Design für Nicht-Designer. Im ersten Teiljedoch beschäftigen wir uns nur mit allgemeinen Informationen zu den Wahrnehmungen der Menschlichen Psyche. Denn genau an dieser Stelle, beginnt es schon, wie interessant der Benutzer Ihre Internetseite finden kann.
1. Design für Nicht-Designer
Ich möchte Ihnen nun einige wichtige Grundprinzipien der Gestaltung zeigen. Auch Diplom-Grafikdesigner lernen das (und noch vieles mehr) als Grundbaustein für Ihr Studium. Es geht in wirklichkeit nur um die Prinzipien der menschlichen Wahrnehmung. Das komplexe Zusammenspiel von Augen und Gehirn. Es it auch Ratsam, zu wissen, warum manche Entwürfe funktionieren, und andere dagegen nicht. Um das herauszufinden, können diese kleinen Ratschläge sehr helfen.
2. Menschliche Wahrnehmung
2.1 Figur und Grund
Das Gehirn filtert aus jedem Bild die sogenannte Figur heraus. Das ist der Teil, der momentan für den Betrachter interessant ist. Darauf wird die ganze Konzentration gerichtet. Der übrige Teil des Bildes nennt sich Grund.
Im folgendem Beipiel springen Figur und Grund hin und her: Wir sehen als Figur entweder zwei Gesichter oder eine Vase.

2.2 Geschlossenheit
Das Gehirn will Ordnung. Daher siegt der Grundsatz der Geschlossenheit über den der Nähe. Linien, die eine gschlossene Form bilden, werden eher als Figur wahrgenommen, auch wenn andere Linien in der Nähe sind.
2.3 Ähnlichkeit
Elemente, die sich ähnlich sind, werden als zusammengehörig wahrgenommen. Das Hirn ist imemr auf der Suche nach Objekten, die sich ähnlich sind, weil damit Ordnung in die Wahrnehmung kommt. Sind zwei Objekte auf dem Bildschirm gleich gestaltet, werden diese als gleichwertig empfunden. Elemente, die sich deutlich voneinander abheben, fallen auf – sie sollten demnach auch inhaltlich etwas Besonderes sein.
2.4 Runde Formen
Runde Formen werden leicht als Figur wahrgenommen. Auch wenn nur ein Teil davon gezeigt wird, “ergänzt” das Gehirn den Rest der Figur. Auch wenn es keinen Anhaltspunkt gint. Das gilt im Allgemeinen auch für angeschnittene Bilder. Portais werden sogar interessanter gefunden, wenn der Kopf nicht vollständig im Bild ist, was wir aber nicht bewusst wahrnemen. Achten Sie einmal, wie Personen in einer Zeitung abgebildet sind.
5 Responses for "Design für Nicht-Designer (Teil 1)"
Interessanter Artikel, ich bin mal gespannt auf den zweiten Teil!
ich bin fast fertig. es tut mir nur sehr leid da ich noch nicht dazu gekommen bin den zweiten teil zu veröffentlichen. ich wahr zu weihnachten nicht da. aber ich hoffe ihr seid einsichtig.
lg markus
Wo ist den nun der zweite Teil?
also ich habe nicht alle Teile gelesen, hat aber Fachhochschule-Niveau ,
eine Wiederholung schadet nicht…. gut Zusammengeafasst werde ich weiter empfehlen …
Hallo B. Turan,
danke für dein Kommentar zum ersten Teil des Turorials “Design für Nicht-Designer”.
Ich versuche diese Tutorials bzw. Blogs so zu gestalten, dass sie nicht nur Studenten
verstehen die Design Studieren (und diesen Stoff normalerweise auch durchnehmen)
sondern auch Hobby-Webdesigner die auf Design großen Wert legen. Es sind zwar alles
nur Grundlagen, aber die Blogs sind aufbauend. Daher werden die Teile die jetzt noch
fehlen kaum Verständlich sein für Menschen, die nicht bei Teil 1 begonnen haben.
Ich freue mich aber sehr das dir der Blog gefällt.
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