Im Teil 1 haben wir über verschiedene Fromen und Gestalten aus dem Auge des Betrachters gesprochen. Denn das was ein Web-designer sieht, so sieht es nicht ein Benutzer. Ein gutes beispiel sind Effekte die ein Benutzer durch das Betrachten auslöst. Der Webdesigner kennt seine Website und weiß auch wo sich die Effekte befinden und wie diese gestartet werden und wo sich die einzelnen Objekte befinden. Aber ein Benutzer ist unter umständen neu auf der Seite. Wenn Sie nichz nur für sich eine Website erstellen wollen, versuchen Sie sich in einen Benutzer hineinzuversetzen, der die Seite nicht im Geringsten kennt. Am besten wäre es wenn Sie einen Freund oder Kollegen die Seite Testen lassen und beobachten ob sich dieser leicht zurechtfindet und sich wohl fühlt. Und der Tester kann Ihnen auch Ratschläge geben was Ihm Probleme bereitet und verbessert werden sollte. Das größte Problem sind Farbkompositionen.
Wenn ein Benutzer die Farben nicht mag oder diese einfach nur Stur durchgesetzt sind oder fremd wirken, kann sich der Benutzer kaum wohl fühlen. Und wenn er sich nicht wohlfühlt, kann die Seite so übersichtlich sein wie es nur geht. Genau dieser Benutzer wird Ihre Seite nie verstehen. Und der Inhalt wirkt nicht Professionell. Das was so Irre wirkt, ist für viele Internetseiten der größte Alptraum… und Realität. Farben sind das wichtigste. Durch das Richtige Design können Sie den Inhalt spannend oder langweilig machen. Darum beschäftige ich mich im Teil 2 um sogenannte Kompositionselemente.
Kompositionselemente
Jedes Bild besteht aus einigen Grundelementen. Das wichtigste sind die Linien. Das müssen keine Striche sein, sondern können auch gedachte Linien sein wie etwa Fluchtlinien oder Linien, die durch zwei Flächen mit unterschiedlichen Farben gebildet werden. Grafiker arbeiten oft mit Gestaltungsrastern. Dazu bestimmen sie als Erstes die Aufteilung eins Screens, beispielsweise im Navigationsbereich, textbereich und Bildbereich. Diese Bereiche grenzen sie durch Hilfslinien voneinander ab. Bei der Arbeit orientieren sie sich sn diesen Linien und positionieren alle Elemente an einer Linie. Dadurch erreichen sie eine harmonische Komposition, die sich auf allen Screens wiederfindet. Bei der Wahl der Kompositionselemente gibt es eine Goldene Regel für Designer: Weniger ist mehr. Denn besser es sieht überichtlich und komfortabel aus, als komplett “überbunt” und durcheinander.
Formen (siehe Teil1) und Farbbereiche sind ein anderes wichtiges Element. Sie bilden oft den Hintergrund, vor den Text oder Bilder gesetzt werden. Die Art und Weise, wie die Elemente zueinander gesetzt sind, ist selbst ein gestaltungselement. Sie erreichen damit Effekte wie Kontrast, Spannung und Dynamik. Falls Sie sich den ersten Teil durchgelesen haben, wird es jetzt Vorteile für Sie haben.
Kontrast entsteht durch Gegensätze. Möglicg sind Kontraste von:
Spannung wird erreicht, wenn Bildteile zu widersprechen scheinen. Auf einem Bild nimmt beispielsweise eine Farbfläche die Hälfte des Platzes ein. Daneben steht eine sehr kleine Fläche in derselben Form und Farbe.
Kontrast ist ein Mittel, um Spannung zu erzeugen, aber nicht jeder Kontrast erzeugt Spannung. Ist eine Hälfte eines Bildes rot, die andere grün, ist das sicher ein starker Kontrast. Spannung aht es aber deshalb noch lang enicht. Dynamik kommt zustande, wenn die Formen im Bild Bewegung suggerieren. Bilder mit einer ungewöhnlichen Perspektive, mit Teilen, die unscharf wie in Bewegung erscheinen, oder Linien, die auf einen Fluchtpunkt zu laufen, wirken dynamisch.
Ausgewogenheit
Für die meisten Anwendungen versucht der Designer, eine ausgewogene Komposition zu erstellen. Ausgewogenheit wird durch Symmetrie erreicht – aber damit sollte man es nicht übertreiben. Designs, die zu symmetrisch sind, wirken schnell langweilig. Feine Kontraste und etwas Spannung beleben und füren zu einem ausgewogenen Design. Es müssen nicht immer nur rechte Winkel und gerade Linien sein. Auch ein Rhytmus von prägnanten und unauffälligen Elementen wirken harmonisch und sind sehr wirkungsvoll.
Aber es gibt auch Fälle, in denen bewusst vom Prinzip der Ausgewogenheit abgewichtet wird. Starke Kontraste, Spannung und Dynamik machen Seiten interessant und heben sie von anderen ab. Nur sollte man das sparsam einsetzen, um den benutzer nicht zu ermüden.
Oder man setzt auf das sogenannte “Classic”-Design. Das noch immer sehr erfolgreiche Design ist recht Stabil und mit wenig Dynamik verbunden. Farblich auch sehr Neutral. Für Designer die den Benutzer wirklich auf das Wesentliche lenken wollen, und den Inhalt am wichtigsten sehen, ist das “Classic”-Design welches ich entwickelt habe ein kleines Aber feines Wunder.
Fragen? Kein Problem. Schreiben Sie Ihre Frage als Kommentar und ich werde Sie so schnell wie möglich beantworten, um Ihre neugier zu stillen. Natürlich Lese ich auch gerne Kritik und Anregungen zu meinem Artikel.
Mit freundlichen Grüßen
Markus Mörth (MacReal)
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