Wie Sie jetzt also wissen sind farben das eines der Ausdrucksstärksten mitteln neben den Formen.Zusammengefasst können Sie den Benutzer entweder auf das Design oder auf den Inhalt der Homepage lenken. Ein gleichgewicht zwischen beiden ist natürlich viel besser. Oder Sie wenden sich an das “Classic”-Design wenn Sie den Inhat Ihrer Seite zu 100% interessanter machen wollen. Zumindest in einer bestimmten Zielgruppe. Im Teil 3 geht es um Wirkung und Aussage.
Größe und Position
Die Größe eines Objekts verbinden wir automatisch mit seiner Wichtigkeit. Aber auch die Position zu den andeen Onjekten sagt uns etwas über seine Bedeutung. Achten Sie auch auf Symmentrie: Fällt ein Objekt aus dem Rahmen, zieht es Automatisch die Aufmerksamkeit auf sich
Leserichtung
Die Leserichtung spielt eine Rolle für Bilder, die eine Situation darstellen oder eine Geschichte erzählen. Das einfachste Beispiel dafür sind Comics. Sie erzählen Bild für Bild eine Geschichte – von links nach rechts. Auch einzelne Bilder wirken anders, wenn sie gespiegelt werden. Die Veränderung ist nicht immer klar zu beschreiben, aber es macht deutlich einen Unterschied – probieren Sie es mit einem Foto eines gesichtes aus, und spiegeln Sie das Bild aus der Mitte heraus um das Gesicht symmetrisch zu machen. Sie werden die Person kaum wiedererkennen.
Positionierung
Das menschliche Großhirn besteht aus zwei Hälften (Hemisühären), die miteinander über den so genannten Balken verbunden sind. Die beiden Hemisphären arbeiten eng zusammen, und grundsätzlich können beide Hälfte dieselben Funktionen durchführen. Dennoch herscht Arbeitsteilung im Gehirn. Jede Seite hat einen bestimmten Schwerunkt.
Die Linke Gehirnhälfte ist für die Logik zuständig. Durch diese ist auch das Rechnen möglich. Auch für die Sprache, für die Verarbeitung von abstrakten Informationen und auch für die verknüpfung mit dem rechten (!) Auge.
Die Rechte Gehirnhälfte ist für die Emotion und für das Gefühl zuständig. Es unterstützt das räumliche Sehen & Denken. Zur Verarbeitung bestimmter eindrücke und Bildliche Informationen ist es einer der wichtigsten Aufgaben. Und die verknüpfung mit dem linken (!) Auge.
Diese Darstellung ist stark vereinfacht, hat aber beipielsweise dennoch doe praktische Konsequenz, dass es uns schwer Fällt, ein Bild räumlich zu erfassen, das wir nur mit dem rechten Auge sehen. Denn die Information vom rechten Auge landen in der linken Gehirnhälfte, und die ist eher auf abstraktere Dinge spezialisiert. (Um unsere Umgebung dreidimensional wahrzunehmen brauchen wir natürlich beide Augen – aber wie gesagt, es handelt sich um eine Vereinfachung.)
Bei der Gestaltung kann mn darauf achten, dem Hirn entgegenzukommen: Die Navigation soll die Struktur der Site widerspigeln. Sie fordert damit das räumliche Vorstellungsvermögen. Also kommt ie Navigationsleiste nach links. Für Texte ist die linke Gehirnhälfte zuständig. Daher kommen Texte auf die rechte Seite. Machen Sie diese Anregung nicht zum Dogma; unser Gehirn zeichnet sich gerade durch seine Flexibilität aus. Aber als Anhaltspunkt ist sie ganz hilfreich. Es ist durch Tests erwiesen, dass Navigationsleiste links besser funktionieren als solche auf der rechten Seite. Ob das nun mit unseren Gehirnhälften zutun hat odeer einfach nur Gewohnheit ist wei man nicht. Aber es könnte auch mit der Leserichtun zusammenhängen. Aber das sei hingestellt.
Im Teil 4 unseres Tutorials zeige ich euch, wie Farben kommunizieren. Denn Sie können durch Farben einem Benutzer sagen, was Sie denken. Also hoffe ich, Sie bleiben dabei.
Mit freundlichen Grüßen
Markus Mörth (MacReal)
One Response for "Design für Nicht-Designer (Teil 3)"
Ich finde die Artikel sehr interessant, schätze aber mal nicht, dass ein vierter Teil folgt (letzter Teil von Ende 07)?
Naja, Bookmark ist gesetzt, vielleicht passiert ja noch was
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